Kuratorium Wiesenkirche Soest

Mitglieder
  • Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet
  • Präses Annette Kurschus, Evangelische Landeskirche von Westfalen
  • Otto Kentzler, Ehrenpräsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks
  • Dr. Norbert Blüm
  • Dr. Eckhard Ruthemeyer, Bürgermeister der Stadt Soest (Sitzungsleitung)
  • Wolfgang Hellmich, MdB
  • Norbert Römer, MdL
  • Eckhard Uhlenberg
  • Brigitta Heemann
  • Birgit Sippel, MdEP
  • Dr. med. Peter Liese, MdEP
  • Der Regierungspräsident, Bezirksregierung Arnsberg, Hans-Josef Vogel
  • Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
  • Eva Irrgang, Landrätin des Kreises Soest
  • Dr. Raghilt Berve
  • Herbert Köhler, Bankdirektor
  • Dr. Birgitta Ringbeck, UNESCO-Beauftragte im Auswärtigen Amt
  • Dirk Schümer, Journalist und Autor
  • Matthias Kremin, WDR

Sitz / Geschäftsführung

Dombauhütte, Walburgerstraße 56

Die Treffen des Kuratorium Wiesenkirche Soest

finden in der Westfälischen Dombauhütte statt

Oft wird die Wiesenkirche als schönste Vollendung einer Hallenkirche des gotischen Stiles nördlich der Alpen bezeichnet. Die Errichtung dieser Substanz im Mittelalter hier in Soest lässt sich nicht ohne die tätige Bauhütte des Kölner Doms denken: entsprechende Meisterschaft war nur dort vorhanden bzw. zentriert, zudem bestand hinsichtlich der Bautätigkeit und/oder der Hüttenorganisation die entsprechende Hierarchie. Heute steht St. Maria zur Wiese in einer Stadt mit 50.000 Einwohnern geografisch im Zentrum der Ev. Kirche von Westfalen, die Kirchengemeinde hat etwa 2.500 Mitglieder. Die notwendigen Eigenmittel zur hauptsächlich vom Land NRW getragenen Finanzierung werden größtenteils durch den Westfälischen Dombauverein St. Maria zur Wiese, Soest, e.V., bereitgestellt. Er ist für jede Unterstützung offen und ist auch der Rechtsträger unserer, eigens von Land und Bund für die Maßnahme neu errichteten, bzw. geförderten Dombauhütte. Im Kuratorium wird der generationsübergreifende Restaurierungsprozess dankenswerter Weise und völlig immateriell begleitet von einem fürsorgenden Personenkreis, welcher seit Beginn vom Ministerpräsidenten des Landes angeführt wird. So wurde die generationsübergreifende Restaurierungsmaßnahme an der Wiesenkirche 1987 mit einer Grundsteinlegung am Südturm begonnen, durch Teilnahme von Ministerpräsident Dr. h.c. Johannes Rau und Bundesminister Dr. Norbert Blüm.

 

Immer zu Anfang eines neuen Jahres findet eine ordentliche Sitzung des Kuratoriums der Wiesenkirche statt. In der Regel treffen sich die Mitglieder des Kuratoriums im Sitzungsraum der Dombauhütte vor der Bauhüttenandacht, an der sie anschließend meist noch teilnehmen.

Die Kuratoren begleiten die Maßnahmen und Restaurierungsarbeiten der Dombauhütte an der Wiesenkirche, informieren sich jährlich über den Baufortschritt und beraten über Möglichkeiten der Unterstützung und Weiterentwicklung. Grundsätzlich besteht Gelegenheit zu einem Besuch der Werkstatt und der Wiesenkirche mit einer Fahrt im Bauaufzug auf die Turmbaustellen.

Das Kuratorium wurde 1985 begründet, in überparteilichem Engagement u.a. vom damaligen Ministerpräsidenten Dr. h. c. Johannes Rau, der über die Neukonstituierung hinaus zeitlebens Mitglied blieb. Am Südturm der Wiesenkirche ist ihm ein Andenken gewidmet.